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	<description>Kunst, die etwas bewegt</description>
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		<title>Wer finanziert die Salafisten?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 06:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mustafa Çelebi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[25 Millionen Koran-Exemplare wollen die Salafisten verteilen. Eine Propaganda-Aktion, laut Verfassungsschutz.  Das Verteilen von Koran-Ausgaben an sich sollte dabei unproblematisch sein, wenn nicht andere Interessen da eine Rolle spielen würden. In den letzten Tagen werden die Gemüter durch die Verteilung der Koran-Ausgaben erhitzt. Obgleich diese Hysterie unnötig und völlig irre geleitet ist. Doch was eigentlich &#8230; <a class="read-excerpt" href="http://systemrelevante-kunst.de/2012/05/wer-finanziert-die-salafisten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>25 Millionen Koran-Exemplare wollen die Salafisten verteilen. Eine Propaganda-Aktion, laut</strong><br />
<strong>Verfassungsschutz.  Das Verteilen von Koran-Ausgaben an sich sollte dabei unproblematisch </strong><strong>sein, wenn nicht andere Interessen da eine Rolle spielen würden.</strong><br />
<img class="alignright" title="Saudi deutschland" src="http://www.allmystery.de/i/tqxRwWz_image-237449-panoV9free-oqiy.jpg?nc" alt="" width="374" height="179" /></p>
<p>In den letzten Tagen werden die Gemüter durch die Verteilung der Koran-Ausgaben erhitzt. Obgleich diese Hysterie unnötig und völlig irre geleitet ist. Doch was eigentlich gefragt werden sollte, wird gerne unter den Tisch gekehrt. Niemand scheint sich zu interessieren woher die Salafisten diese Koran-Verteilung finanzieren. Dabei weiß jeder Journalist, das Katar und die Saudi dahinter stecken. Auch weiß fast jeder, dass der Salafismus ein Halbbruder des Wahabismus ist. Was aber eigentlich grotesk ist, ist die Tatsache dass just diese Regierung an Saudis Panzer liefern und sich über die Daimler-Beteiligung freuen.</p>
<p><span id="more-490"></span></p>
<p>Man sollte mich nicht falsch verstehen, ich bin kein Freund der Salafisten oder des Wahabismus. Genau im Gegenteil halte ich beide Strömungen für faschistisch und gefährlich. Dabei finde ich nicht diese Gruppen selbst gefährlich, sondern genau jene die dahinter stehen und insgeheim diese Gruppen finanzieren. Denn wie heißt es so schön; Geld regiert die Welt.</p>
<p><strong>Geld regiert auch die Salafisten.</strong></p>
<p>Die wenigsten dürften wissen, das der französische Premier, am 12 Februar 2011, keine vierundzwanzig Stunden nach dem Amtsverzicht Mubaraks, die atomgetriebenen Flugzeugträger Charles de Gaulle vor der saudischen Küste besucht hat, diese nahm genau zu jenem Zeitpunkt an einem gemeinsamen Manöver mit den Streitkräften Saudi-Arabiens im Roten Meer teil. Oder mit den Worten  François Fillon  (<em>ehemaliger Premierminister Frankreichs</em>) in einer Pressekonferenz:  <strong>„Die Bindungen, die Frankreich mit Saudi-Arabien vereinen, haben sich unaufhörlich verstärkt. Auf politischer Ebene drückt sich diese Partnerschaft durch sehr enge Abstimmungen bezüglich des regionalen Kontextes aus“.</strong></p>
<p>Aber auch Sarkozy wusste etwas zu berichten: <strong>„Gott macht den Menschen nicht unfrei, sondern befreit ihn. Gott ist der Schutz gegen den unmäßigen Stolz und die Verrücktheit der Menschen. (…) Das religiöse Gefühl ist genauso wenig wegen des Fanatismus zu verurteilen, wie das Nationalgefühl es wegen des Nationalismus ist.“</strong></p>
<p>Und weiter fügt er hinzu: <strong>„Ich habe die Pflicht, das Erbe einer langen Geschichte, einer Kultur, und, ich wage das Wort zu benutzen, einer Zivilisation zu verteidigen. Und ich kenne kein Land, dessen Erbe, dessen Kultur, dessen Zivilisation nicht religiöse Wurzeln hätten.“</strong></p>
<p>Doch der wichtigste Partner Saudi-Arabiens ist die USA, deren wirtschaftliche Elite mehr als 600 Milliarden Dollar dort platziert hat. Aber auch der Waffenhandel zwischen der USA und der Saudis dürfte Bände sprechen. Saudi-Arabien erhielt 84 Kampfjets vom Typ F15 aus der USA. Beide Länder haben einen Waffendeal von mehr als 30 Milliarden Dollar unterzeichnet. Wohlgemerkt, letztes Jahr! Washington erhoffte sich laut eigenen Aussagen, „auf ein starkes Saudi-Arabisches Militär“ setzen zu können.</p>
<p>Doch auch die Scheinheiligkeit der deutschen Politiker ist nicht von der Hand zu weisen. Es ist noch nicht ein Jahr her, da war Deutschland bereit, moderne „Leopard“-Kampfpanzer an Saudi-Arabien zu liefern. Damit änderte die Bundesregierung ihre Jahrzehnte alte Linie, Saudi-Arabien keine schweren Waffen zu liefern. Die leichtere Aufrüstung hatte sie auch früher geliefert. Heimlich versteht sich! Insgesamt wurden 200 Stück „Leopard“-Varianten Typ 2A7+ geliefert.</p>
<p>Doch um zu verstehen woher Salafisten unterstützt und finanziert werden, müssen wir uns auch die Al-Qaida anschauen. Als die Regierung Ronalds Reagans in der Sowjetunion die „Wiege des Bösen“ ausmachte und arabische Söldner in Afghanistan, Kambodscha, Mittelamerika kurz als Freiheitskämpfer bezeichnete, so lange sie gegen die Kommunisten kämpften, begann die Freundschaft zwischen den Wahabiten und dem Westen. Unter Reagans Herrschaft wurden nun die Mudschaheddin zur größten verdeckten Operation, die jemals die CIA durchgeführt hatte. Insgesamt gab die USA dafür 6 Milliarden Dollar aus. Saudi-Arabien zahlte mindestens genau so viel. Da es aber eine verdeckte Operation war, vermied die CIA den direkten Kontakt zu seinen Schützlingen und bediente sich eines einfachen Tricks. Man spannte kurzerhand den pakistanischen Geheimdienst ISI als Vermittler für die Parteien. Nun wurden Geld und Waffen über den pakistanischen Geheimdienst an die Organisation MAK geliefert, die für die Verteilung in Afghanistan zuständig war. Als die neuen Mudschaheddin (später Fundamentalisten genannt) im Guerillakrieg ausgebildet werden mussten, wurden sie auch noch in der Kunst von Terroranschlägen unterwiesen. Es kamen Ausbilder aus der Special Forces Green Berets zum Einsatz. Auch Großbritannien beteiligte sich an dieser Aktion, sie schickte einige Männer der SAS, die in Nordirland Erfahrung gesammelt hatten. Einer diese SAS-Ausbilder bemerkte später zynisch:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Die Mullahs haben ihnen erzählt, sie bekämen einen Platz zur Rechten Allahs, wenn sie im Dschihad getötet würden. Das mochte ja sein. Aber diese Männer wurden in Massen ausgelöscht. Als ich zu ihnen kam, herrschte zu Allahs Rechter wohl schon ein ziemlicher Andrang. &#8220;</strong></p></blockquote>
<p>Das genau jene Terroristen Wahabbiten waren und der Weg des Wahabismus allein für diesen Zweck von den Mullahs wieder erweckt wurde, hat man gerne unter den Tisch fallen lassen. Wie schon am Anfang zur Sprache gebracht, sind die Salafisten der kleine Bruder der Wahabiten.<br />
Die Frage die man sich selbst und vor allem den Politiker stellen sollte ist zwar eine einfache aber erschreckend wenn sie beantwortet wird.<br />
Wer finanziert die Salafisten? Woher haben sie das Geld für die geplanten 25 Millionen Koran-Ausgaben?<br />
Wenn ich mir die Geschichte von Al-Qaida anschaue, dann möge man mir verzeihen wenn ich dieser Mainstream-Meinung kein Glauben schenken kann. Es ist ja nicht so, dass diese Taktik neu wäre&#8230;</p>
<p>Mustafa Çelebi<br />
Quellen:</p>
<p><a href="http://www.trend.infopartisan.net/trd7811/t517811.html" target="_blank">Trend</a><br />
Tagesschau</p>
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		<title>Meisterwerk Mensch&#8230;?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 16:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mustafa Çelebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[meisterwerk]]></category>
		<category><![CDATA[menschenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[menschenrechte]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir haben es innerhalb eines Jahrhunderts geschafft technologisch soweit fortzuschreiten dass wir bis ans Ende des Universums blicken können. Fast nichts ist mehr dem Menschlichen Auge verborgen. Viele Krankheiten wurden besiegt, wir transplantieren Herzen,von Organen, Prothesen erst gar nicht mal geredet. Die Schallmauer wurde um ein vielfaches durchbrochen. Tausende Kilometer legen wir innerhalb einiger Stunden &#8230; <a class="read-excerpt" href="http://systemrelevante-kunst.de/2012/05/meisterwerk-mensch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben es innerhalb eines Jahrhunderts geschafft technologisch soweit fortzuschreiten dass wir bis ans Ende des Universums blicken können. Fast nichts ist mehr dem Menschlichen Auge verborgen. Viele Krankheiten wurden besiegt, wir transplantieren Herzen,von Organen, Prothesen erst gar nicht mal geredet. Die Schallmauer wurde um ein vielfaches <img class="alignright" src="http://www.taraf.com.tr/fotoraflar/ta_-atan-_ocuklar-insan-hak.jpg" alt="" width="270" height="180" />durchbrochen. Tausende Kilometer legen wir innerhalb einiger Stunden hinter uns und wieweit auch unsere Ansprechpartner seien mögen, wir lesen ihre Nachrichten, hören ihre Stimmen in wenigen Augenblicken.</p>
<p>Wie überzeugt wir von unserer Genialität sind dürfte an unseren Taten zu erkennen sein. Doch zuerst sei mir gewährt Shakespeare zu zitieren.</p>
<blockquote><p>„Welch ein Meisterwerk ist der Mensch! Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten! In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! Im Handeln wie ähnlich einem Engel! Im Begreifen wie ähnlich einem Gott! Die Zierde der Welt! Das Vorbild der Lebendigen! Und doch, was ist mir diese Quintessenz von Staub? Ich habe keine Lust am Manne und am Weibe. „</p>
<p>(aus Hamlet)</p></blockquote>
<p><span id="more-484"></span></p>
<p><strong>Die Freiheit</strong></p>
<p>In unserem Hochmut glaubten wir an die Freiheit und die Abschaffung der Sklaverei. Ein Theater den wir dankend annahmen. Wir sind so sehr von unserer Überlegenheit überzeugt, dass wir die unsichtbaren Ketten gar nicht erst wahrnehmen können. Wir besitzen kein Land, kein Hof, kein Haus.., sind wir nicht also doch besitzlose&#8230;? Doch muss ich zugeben, dass in Europa die reale Sklaverei nicht offiziell vorhanden ist. Obgleich ich doch an die vielen Prostituierten und Zwangsarbeiter erinnern möchte.</p>
<p>Heute gibt es mehr Sklaven als je zuvor. Das wir eine Mitschuld an dieser Unmenschlichkeit tragen, wollen wir doch so genau gar nicht wissen. In Haiti kostet ein Mädchen knapp 50 Dollar, in Indien leben Schuldknechte in vierter Generation! Insgesamt geht man von 27 Millionen Sklaven Weltweit aus.</p>
<p>Doch was hat das alles mit dem Westen zu tun? Seien wir doch mal ehrlich, wenn man heute Schokolade für 59 Cent kaufen kann, dann kann man sich doch nicht hinstellen und behaupten.“ Das geht mit rechten Dingen zu&#8230;“. Ein Narr wer da diese Lüge glaubt!</p>
<p>Kakao, Kaffee, Schokolade, Spielzeug, Technische Geräte, Call Center für Produkte und die Liste ließe sich unendlich weiter führen.</p>
<p>Wir wollen es deshalb nicht wissen, weil wir dieser Unmenschlichkeit gewahr sind Wir wissen sehr wohl, in tiefe Graben lassen sich viele dunkle Geheimnisse verbergen.</p>
<p>Freiheit? Natürlich eine Lüge. Eine Lüge um sich nicht vor der eigenen Schuld schämen zu müssen.</p>
<p>Zwar verbieten die Menschenrechte die Sklaverei, doch sind sie längst nicht mehr als eine heilige Lüge. Der heilige Gral des Modernen Menschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Menschenrechte</strong></p>
<p>Eins vorab, die Menschenrechte sind ohne Zweifel die größte Errungenschaft des modernen Menschen; obgleich dies mitnichten eine Erfindung der Neuzeit ist. Schon die alten Römer, Griechen, Araber, Türken, Inder und viele andere vergangene Kulturen legten die Grundsteine dessen nieder was uns heute als Menschenrechte bekannt ist. Sie gelten für alle Menschen, egal welcher Herkunft, Nationalität, Glauben oder Überzeugung. Selbst der Fundamentalist und auch der Nazi haben einen Anrecht darauf. So sehr diese Aussage auch auf den Magen schlagen mag, alle Menschen sind eben „Alle Menschen“!</p>
<p>Die größten Waffenimporteure der Welt sind den meisten Menschen in der EU gar nicht so bekannt.</p>
<p>Wer weiß schon das Boeing nicht nur Flugzeuge herstellt, sondern auch der drittgrößte Waffenhersteller der Welt ist. Platz 1 gehört „Bae Systems“.  <strong>BAE Systems</strong> ist ein britischer multinationaler Rüstungs-, Informationssicherheits- und Luftfahrtkonzern. (Jährlicher Umsatz 22,415 Mrd £ )</p>
<p>Doch wohin werden sie geliefert? Wer braucht sie, welchen Ländern werden sie verkauft?</p>
<p>Kurz aufgezählt:</p>
<blockquote><p><strong>Amerika</strong> hat 30% der Marktanteile Weltweit Geliefert wird 14% an Südkorea, 9% an Australien, 8% an Vereinigte Arabische Emirate.</p>
<p><strong>Russland</strong> hat 23% der Marktanteile Weltweit. Geliefert wird 33% Indien, 23% China, 13% Algerien.</p>
<p><strong>Deutschland</strong> hat 11% der Marktanteile Weltweit. Geliefert wird 15% Griechenland, 11% Südafrika und 10% Türkei.</p>
<p><strong>Frankreich</strong> hat 7% der Marktanteile Weltweit. Geliefert wird 23% Singapur, 16% Vereinigte Arabische Emirate, 12% Griechenland.</p>
<p><strong>Großbritanien</strong> hat 4% der Marktanteile Weltweit. Geliefert wird 23% USA, 19% Saudi Arabien und 13% Indien.</p>
<p><em>(Daten aus dem Zeitraum 2006–2010 )</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gar nicht auszudenken wenn diese Länder anfangen würde Demokratien zu bilden um sich für den Frieden stark zu machen. Wo Frieden herrscht dort braucht man nun einmal keine Waffen, diese logische und einfache Allegorie sollte jedem Narr erkennbar sein. Guantanamo, Abu Ghraib, der Irak-Krieg, Palästina, Afrika, Afghanistan und viele andere Orte dieser Welt; von Westen finanzierte Diktaturen, geputschte Demokratien und die Profitgier lassen die Menschenrechte am Ende nur noch als eine heiligen Lüge darstellen.</p>
<blockquote><p>Wer seine Kinder durch amerikanische Bomben verloren hat, sagt nicht: „Danke, dafür darf ich jetzt wählen.“<br />
(Jürgen Todenhöfer)</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über den Hunger weltweit möchte ich erst gar nicht schreiben oder mit den Worten von Jean Ziegler ausgedrückt:</p>
<blockquote><p> „Die kannibalische Weltordnung, hervorgebracht vom Raubtierkapitalismus. Der Terror der Profitmaximierung. Die Weltlandwirtschaft könnte zwölf Milliarden Menschen normal ernähren, das Doppelte der Weltbevölkerung. Wir tun es aber nicht. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind. Das Geld ist nicht da. Denn es wird gebraucht, um die Banken zu retten.“</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun sind wir also Sklaven unserer eigenen Genialität&#8230;, unfähig zu handeln, unfähig etwas zu verändern.Man hat uns den Kniefall so sehr eingeprägt, dass wir nicht mehr imstande sind Kritik auszuüben.</p>
<p>Müssen wir am Ende nicht zugeben, dass wir immer noch die Barbaren sind die einst in Höhlen lebten&#8230;?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mustafa Çelebi</p>
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		<title>Die moderne Sklaverei</title>
		<link>http://systemrelevante-kunst.de/2012/04/die-moderne-sklaverei/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 16:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mustafa Çelebi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Ausgrenzung eines jeden Menschen ist Rassistisch. Auch Arbeiter die als Menschen zweiter Klasse beschäftigt werden. Oder anders ausgedrückt „Wegwerfarbeiter“ werden diskriminiert Arbeiten für 6€ Brutto Wenn Managergehälter eine Steigerung um 300% haben aber zugleich immer mehr Leiharbeiter sich von 7€ Brutto und noch weniger ernähren sollen; die Politik wegschaut weil die Lobby dieser Banditen &#8230; <a class="read-excerpt" href="http://systemrelevante-kunst.de/2012/04/die-moderne-sklaverei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Ausgrenzung eines jeden Menschen ist Rassistisch. Auch Arbeiter die als Menschen zweiter Klasse <img class="alignright" src="http://desmond.imageshack.us/Himg64/scaled.php?server=64&amp;filename=g47332eadde959bild16.jpg&amp;res=landing" alt="" width="313" height="232" />beschäftigt werden. Oder anders ausgedrückt „Wegwerfarbeiter“ werden diskriminiert</strong></p>
<p><strong>Arbeiten für 6€ Brutto</strong></p>
<p>Wenn Managergehälter eine Steigerung um 300% haben aber zugleich immer mehr Leiharbeiter sich von 7€ Brutto und noch weniger ernähren sollen; die Politik wegschaut weil die Lobby dieser Banditen mehr Druck ausüben kann als die Arbeiterklasse, dann sollte man sich Gedanken über die Zukunft Deutschlands machen.</p>
<blockquote><p> In Deutschland arbeiteten Ende Juni 2011, 910.000 Leiharbeiter, so die neusten Zahlen der BA (Bundesagentur für Arbeit)</p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Wenn die Drogeriekette Schlecker eine Vermittlungsagentur (Menia) gründet um die eigenen Beschäftigten durch Leiharbeiter zu ersetzen, dann geschieht dass doch nicht aus Herzensgüte. </span></p>
<p><span id="more-478"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ein Schelm wer da böses vermutet. Kurz erklärt; die Kette entließ tausende von Mitarbeitern, damit sie wieder für weniger Lohn, angestellt werden konnten. Laut Experten ist dies zwar untragbar aber wer hört schon auf Experten.</span> Der Trick besteht darin, dass Lebensmittelkonzerne sogenannte Werkverträge mit Fremdfirmen abschließen und deren Arbeiter zu miesen Bedingungen beschäftigen. Schuften für 5€ Brutto sind keine Seltenheit, auch nicht wenn der Staat einen Mindestlohn gesetzlich verankert. Bei mehr als 4000 Zeitarbeitsfirmen in Deutschland ist der Konkurrenzkampf sehr groß. Das bedeutet im Umkehrschluss, je weniger der Zeitarbeiter bekommt, desto mehr Gewinn hat die Firma.</p>
<p>Wer davon am meisten profitiert dürfte allen klar sein.</p>
<blockquote><p> <strong></strong>»Die Arbeitsgerichte in Deutschland bezweifeln seit 2003 nahezu ausnahmslos die Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit.«</p></blockquote>
<p>Während die Dauer der Überlassung, 1985, auf 3- 6 Monate befristet waren, sind 2003 die zeitlichen Begrenzungen weggefallen. Selbst die Arbeitsagenturen beschäftigen immer mehr Zeitarbeiter. Meistens bekommen diese einen Vertrag von sechs Monaten. Natürlich für weniger Lohn und untragbaren Konditionen. Um zu verstehen wie Pervers das System ist müssen wir uns auch die anschauen, die diese Tarifverträge ausgehandelt haben. Siehe da, vor allem die Christliche Gewerkschaft war als Tarifpartner am Werk. Eine Ironie des Schicksals, Christlich und Hungerlöhne&#8230; Als das Bundesarbeitsgericht vor gut einem Jahr endlich die Christlichen Gewerkschaften mit ihren Dumpinglöhnen als nicht „tariffähig“ aburteilte und damit diesen Pseudo-Gewerkschaften die Handhabe nahm, standen den Zeitarbeitern, die wegen dieser Billig-Tarifverträge wenig Lohn bekamen , Lohn- und Rentennachzahlungen zu. Doch welch eine Überraschung, die Union versuchte die Firmen von den Ansprüchen zu schützen. Unionsabgeordnete setzten sich für die Zeitarbeitsunternehmen ein und forderten eine Gesetzesinitiative zur Vermeidung unbilliger Härten. Ihr Ziel: Die hohen Nachzahlungen sollten ausfallen!</p>
<p>Das dieses Geschäftsmodell kippte war vor allem den mutigen Frauen und Männern zu verdanken, die vors Gericht zogen. Doch auch andere Gewerkschaften sind nicht ganz Schuldlos an dieser Misere. Die DGB forderte zwar „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“ war aber zugleich die Gewerkschaft die Zeitarbeit zum Teil mit förderte. Die Einschätzung des münsterschen Arbeitsrechtsprofessors Peter Schüren dazu:</p>
<blockquote><p>„Die großen Gewerkschaften haben in der Vergangenheit jede Menge Fehler im Bereich der Zeitarbeit begangen. Dazu gehört auch die eigene Tarifpolitik, von der die Verantwortlichen nun offenbar ablenken wollen, indem sie die Debatte auf ein anderes Feld verlagern.“</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>und Peter Schüren weiter:</p>
<blockquote><p>„Wenn man die derzeitige Debatte verfolgt, könnte man meinen, dass dem DGB die eigenen Tarifverträge peinlich sind. Die Tatsache, dass das oft niedrige Lohnniveau auch auf Tarifverträge der DGB-Gewerkschaften zurückgeht, ist eben nur schwer vermittelbar. Da fällt es leichter, gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu fordern, und sich ein Scheingefecht mit der Regierung zu liefern, statt eine gute Tarifpolitik zu machen.“</p></blockquote>
<p align="LEFT"> <span style="color: #000000;">Deutschland hat sich beim Thema „Leiharbeit“ nicht mit Ruhm bekleckert . Nicht vor allzu langer Zeit forderte die EU- Kommission, dass Leiharbeiter bereits nach sechs Wochen in einem Betrieb den gleichen Lohn wie die Festangestellten erhalten sollten. Wer aber bremste diese Forderung der EU-Kommission? Der Arbeitsminister Olaf Scholz!</span></p>
<p align="LEFT">Um zu verstehen wie das System funktioniert sollte man vielleicht auch dieses niedliche Video anschauen</p>
<p>Mustafa Çelebi</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9Z0tFxczVc4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/9Z0tFxczVc4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Vielleicht kann man SO Kriege verhindern &#8230;..</title>
		<link>http://systemrelevante-kunst.de/2012/04/vielleicht-kann-man-so-kriege-verhindern/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 10:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; und Menschen zusammenbringen &#8230; Israel-Loves-Iran auf Facebook]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und Menschen zusammenbringen &#8230;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/7agK8MIJ3T0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><a title="Israel loves Iran" href="https://www.facebook.com/israellovesiran" target="_blank">Israel-Loves-Iran auf Facebook</a></p>
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		<title>Visafreiheit: Antwort der EU-Kommission</title>
		<link>http://systemrelevante-kunst.de/2012/02/visafreiheit-antwort-der-eu-kommission/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 12:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mustafa Çelebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[eu]]></category>
		<category><![CDATA[eugh]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[soysal]]></category>
		<category><![CDATA[türkei]]></category>
		<category><![CDATA[urteil]]></category>
		<category><![CDATA[visa]]></category>
		<category><![CDATA[visapflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mustafa Çelebi fordert die Abschaffung der Visapflicht, die unter anderem für Lastwagenfahrer, Geschäftsleute und Touristen aus der Türkei ein großes Hindernis darstellt. Der Petent Mustafa Celebi verwies die EU am 6. Juni 2011 darauf hin, dass der Europäische Gerichtshof in der Rechtssache C-228/06 (Soysal Urteil) festgestellt habe, dass aufgrund des unterzeichneten Zusatzprotokolls zum Assoziierungsabkommen EU-Türkei &#8230; <a class="read-excerpt" href="http://systemrelevante-kunst.de/2012/02/visafreiheit-antwort-der-eu-kommission/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mustafa Çelebi fordert die Abschaffung der Visapflicht, die unter anderem für Lastwagenfahrer, Geschäftsleute und Touristen aus der Türkei ein großes Hindernis darstellt.</strong><img class="alignright" title="türkei eu" src="http://www.kobipostasi.net/wp-content/uploads/2011/04/AB-T%C3%BCrkiye.jpg" alt="" width="284" height="159" /></p>
<p>Der Petent Mustafa Celebi verwies die EU am 6. Juni 2011 darauf hin, dass der Europäische Gerichtshof in der Rechtssache C-228/06 (<em>Soysal Urteil</em>) festgestellt habe, dass aufgrund des unterzeichneten Zusatzprotokolls zum Assoziierungsabkommen EU-Türkei vom Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Protokolls, keine neuen Beschränkungen für die Aufnahme von Dienstleistungen eingeführt werden dürfe. Deutschland hat die Visapflicht in den Neunzigern eingeführt und verstoße nach Ansicht des Petenten daher bereits seit den neunzigern Jahren gegen Europäische Rechtsvorschriften, wenn sie von türkischen Staatsangehörigen für einen Kurzaufenthalt in Deutschland die Beantragung eines Visums verlangt.</p>
<p><span id="more-457"></span><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Die Antwort der Kommission</strong></p>
<p>Obwohl die Kommission anerkennt dass die Petition und die Beschwerde begründet und rechtens ist, ist sie dennoch nicht bereit etwas dagegen zu unternehmen. Die Kommission sagt in ihrem Antwortschreiben dazu:</p>
<blockquote><p>„Der Petent Mustafa Celebi fordert die Kommission zur Aufhebung der geltenden Visumpflicht für türkische Staatsangehörige bei Reisen in den Schengenraum auf, <strong>die begründet ist durch die Verordnung (EG) Nr 539/2001 des Rates vom 15. März 2001</strong> … Ferner wurde die Kommission ersucht, dafür zu sorgen, dass Deutschland die Visumpflicht mit sofortiger Wirkung aufhebt, da die Visumpflicht für türkische Staatsangehörige 1980 eingeführt wurde, <strong>was nicht mit der oben genannten Stillhalteklausel vereinbar ist</strong>, so dass Deutschland gegen geltendes Recht verstößt.“</p></blockquote>
<p>Laut der Kommission ist aus den Vereinbarungen der Visumpflicht für türkische Staatsangehörige mit dem Assoziierungabkommen EG-Türkei zu entnehmen, dass türkische Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Türkei, die in einen Mitgliedstaat einreisen wollen, um dort Dienstleistungen für ein in der Türkei ansässiges Unternehmen zu erbringen, kein Visum für die Einreise in das Hoheitsgebiet dieses Mitgliedstaats benötigen. Dabei wird geschickt verschwiegen, dass türkische Lastwagenfahrer, Künstler, Sportler oder auch Geschäftsleute trotzdem nicht ohne weiteres in die EU einreisen können.</p>
<blockquote><p>„Die Ausnahme von der Visumspflicht kommt – unter gewissen Bedingungen- nur türkischen Staatsangehörigen zugute, die zwecks Erbringung von Dienstleistungen in bestimmte Schengen-Länder (Deutschland und Dänemark) sowie in das Vereinigte Königreich und Irland einreisen.“</p></blockquote>
<p>Noch ungeheuerlicher ist wohl der Vorschlag der Kommission, die für eine Änderung der Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates (<em>Dokument KOM(2011)290 endg, vom 24. Mai 2011</em>) anregt.In diese Verordnung soll laut der Kommission eine neue Verordnung eingeführt werden mit dem Wortlaut:</p>
<blockquote><p>„Soweit in Anwendung vom Artikel 41 Absatz 1 des Zusatzprotokolls zum Assoziierungabkommens zwischen der Türkei und der EG erforderlich, kann ein Mitgliedstaat in Bezug auf türkische Staatsangehörige, die während ihres Aufenthalts Dienstleistungen erbringen, Ausnahmen von der Visumpflicht gemäß Artikel 1 Absatz 1 vorsehen.“</p></blockquote>
<p>Sollte die EU diese Änderung vornehmen, würden jedem Rechtsanwalt die Handhabe genommen werden, um vor einem Gericht erfolgreich zu klagen. Oder anders ausgedrückt, es wäre eine Schande für die Rechtsprechung.</p>
<p>Weiterhin gibt die Kommission an, dass sie auf die Vorabentscheidungsersuchen, das dass Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg unlängst in der Rechtssache C-221/11, Demirkan, an den EuGH richtete, warten wollen. Darin geht es darum, ob die Stillhalteklausel auch für türkische Staatsangehörige gelten, die zwecks Empfangnahme von Dienstleistungen in einen Mitgliedstaat einreisen wollen. Bei der Erarbeitung ihres Standpunktes will die Kommission diese Rechtssache berücksichtigen. Obgleich 80% der Experten davon ausgehen, dass auch dieses Urteil zugunsten türkischer Staatsbürger ausfallen wird, so bleiben die türkischen Bürger dennoch weiterhin skeptisch.</p>
<p>Die Kommission hält es wohl für sinnvoll, die Entscheidung des EuGH abzuwarten, ehe sie sich zu diesen wichtigen Urteilen endgültig äußert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kulturelle Zusammenarbeit mit PuffinCulturalForum USA</title>
		<link>http://systemrelevante-kunst.de/2012/02/kulturelle-zusammenarbeit-mit-puffin-cultural-forum-usa/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 13:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Jäger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolf Tekook bei der Eröffnung in der Puffin-Foundation. In den ersten drei Tagen kamen fast 100 Besucher Über das Puffin Cultural Forum Das Puffin Cultural Forum ist eine Stiftung mit Sitz in Teaneck, New Jersey, USA. Puffin Cultural Forum ist der New York City Universität angeschlossen. Die kulturelle Arbeit der Stiftung unterstützt auf lokaler (New &#8230; <a class="read-excerpt" href="http://systemrelevante-kunst.de/2012/02/kulturelle-zusammenarbeit-mit-puffin-cultural-forum-usa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/uploads/2012/02/eindrücke.jpg"><img class="alignnone  wp-image-463" title="eindrücke" src="http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/uploads/2012/02/eindrücke.jpg" alt="" width="667" height="236" /></a></strong></p>
<p>Wolf Tekook bei der Eröffnung in der Puffin-Foundation. In den ersten drei Tagen kamen fast 100 Besucher</p>
<p><strong>Über das Puffin Cultural Forum</strong><br />
Das Puffin Cultural Forum ist eine Stiftung mit Sitz in Teaneck, New Jersey, USA. Puffin Cultural Forum ist der New York City Universität angeschlossen.<br />
Die kulturelle Arbeit der Stiftung unterstützt auf lokaler (New York und Teaneck) Ebene bis hin zu internationaler Zusammenarbeit den langfristig angelegtem Kulturprozess mit Kunstschaffenden. Künstlerische Ausdruckskraft, Schaffens-, Bewusstseinsprozesse im Bezug zu allen Kulturen können entscheidende Rollen im sozialen Wandel spielen und dienen der weltweiten Verständigung.<span id="more-444"></span><br />
Puffin-Projekte in internationalen Krisengebieten (ein Beispiel: jüdisch-arabisches Kulturarbeit im Israel) und anderen Regionen (auch USA) tragen bereits Früchte.<br />
Die Puffin-Stiftung  ist für uns (&#8220;Kunstforum&#8221; und Gruppe &#8220;systemorientierte Kunst&#8221;) ein kompetenter Ansprechpartner. Sie haben fundierte  Erfahrungen mit Bildungsangeboten (auch in Teaneck), die die verschiedenen Bevölkerungsschichten erreichen. Kritische und reflexionsbedürftige Themen der Zeit sensibilisieren Menschen mit Hilfe der Ausstellungen, Musik-, Tanz-, Theatervorführungen, Interviews, Workshops, Seminaren, Filmreihen, Vorträgen und Aktionen vor Ort, an Schulen und in der Öffentlichkeit. Kunst dient dem Dialog der Kulturen.<br />
.<br />
<strong>Diese Zusammenarbeit mit Puffin Cultural Forum ist ein Teil kultureller Entwicklung</strong><br />
Die Ausstellung in der USA bedeutet  für Dr. Wolf Tekook und Martina Jäger eine weitere langfristige Zusammenarbeit mit  internationalen Kulturgruppen.<br />
Einige jüdische Mitglieder der Puffin-Stiftung sind (wie wir) die zweite Generation „Betroffener“ nach dem Dritten Reich.  Diese erste sichtbare Begegnung unter dem Ausstellungstitel &#8220;We must not forget&#8221; (Tekook, Weber, Jäger) wird mit Interesse in NY und NJ verfolgt.<br />
Nach der Ausstellung in der USA wird in Deutschland ab November 2012 in verschiedenen Städten (auch in Würzburg) weitere Ausstellungen (mit zusätzlichem Programm) zu sehen sein. Wir wollen/werden auch unsere jüdischen Freunde aus der USA und Israel in das Geschehen mit einbeziehen.<br />
Die Zusammenarbeit in einem immer größer werdenden Kultur-Netzwerk geschieht nicht nur auf der Ebene einer Ausstellungsmöglichkeit. Sie stellt die Frage nach Sozial-, Fachkompetenzen und Konsequenzen für jene Kunst, die möglichst viele Menschen einer Gesellschaft zu erreichen vermag. Kunst schafft Anreize, Menschen aktiv als Mitwirkende  in ein Thema oder Geschehen mit einzubeziehen. Inhaltliche Auseinandersetzung mit diesen und anderen Zielsetzungen sind die Basis für langfristige Handlungsperspektiven, in der nicht alleinig der Künstler und Aussteller aktiv gestalten, sondern auch Zuschauer oder Zuhörer einen aktiven Part übernehmen dürfen</p>
<p>.<br />
Auch hier in Würzburg werden bereits Pläne geschmiedet, die diese Ziele verwirklichen könn(t)en. Die Zusammenarbeit mit der PuffinFoundation wird im Marz, April 2012 (im Kunstforum Würzburg) und im November anhand einer kleinen Dokumentation vorgestellt werden.  Wolfgang Tekook und/ oder Martina Jäger geben persönlich Auskunft.</p>
<p>Martina Jäger, Beitrag über Puffin-Cultural-Forum</p>
<p>Februar 2012</p>
<p>.</p>
<p>Bilder der Ausstellung</p>
<p><a href="http://kunstforum.ning.com/photo/albums/ausstellung-usa-ny-nj-puffin-cultural-forum-2012" target="_self">http://kunstforum.ning.com/photo/albums/ausstellung-usa-ny-nj-puffi&#8230;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausstellung im Kunstforum mit 12 Werken zum Thema im März und im April<br />
</strong></p>
<p>Öffnungzeiten: jeden Donnerstag, Freitag und Samstag von 16-19 Uhr, Schiestlstraße 5  //</p>
<p>Am 11. März und 8. April (Sonntag) sind Stadtteilführungen geplant, die u.a. über Juden in Grombühl berichten. Treffpunkt 15 Uhr vor dem Kunstforum. Die PuffinFoundation und die Aktionen im November werden beim Künstlercafé um 16.30 vorgestellt, Ideen werden gesammelt. Das Kunstforum ist an den Sonntagen geöffnet von 14.30 bis 17.30 Uhr.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutschland / USA (Puffin-Foundation) &#8211; Ausstellung: „We must never forget”</title>
		<link>http://systemrelevante-kunst.de/2012/02/433/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Jäger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[„We must never forget – German artists reflect on Holocaust” Ausstellung im Puffin Cultural Forum der New York City University 19. Februar bis 26. April 2012 Martina Jäger, Wolfgang Tekook, Michael Weber Die drei Beteiligten nähern sich dem Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen und aufgrund unterschiedlicher eigener Beschäftigung mit diesem Thema, das auch 67 Jahre nach &#8230; <a class="read-excerpt" href="http://systemrelevante-kunst.de/2012/02/433/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„We must never forget – German artists reflect on Holocaust”</strong><br />
<strong> Ausstellung im Puffin Cultural Forum der New York City University</strong><br />
<strong> 19. Februar bis 26. April 2012</strong></p>
<p><strong>Martina Jäger, Wolfgang Tekook, Michael Weber</strong><br />
Die drei Beteiligten nähern sich dem Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen und aufgrund unterschiedlicher eigener Beschäftigung mit diesem Thema, das auch 67 Jahre nach dem Ende der Naziherrschaft nicht an Aktualität verloren hat.</p>
<p><strong>Martina Jäger</strong>, bildende Künstlerin  aus Würzburg, macht in ihren Beiträgen die „Selektion“ zum Thema. Ihre bildlichen Betrachtungen beziehen sich nicht nur auf die Zeit des Holocaust, sie schlägt die Brücke zu den Verletzungen der Menschenrechte heute in einer Zeit, wo der ökonomische und politische Profit die Maßstäbe setzt. Die Schoah (Vertreibung) besteht immer noch, nun an vielen Orten. Sie ist herangewachsen zu einer global- internationalen Selektion, die bewusst die Verletzung der Menschenrechte in Kauf nimmt: Die Unterschiede werden größer bezüglich Wohlstand und Armut bis hin zur organisierten Vernichtung von Leben.</p>
<p>Die dominierenden Farben ihrer Arbeiten sind: Schwarz- Rot-Gold, die Farben der heutigen deutschen Flagge. In den Befreiungskriege  1813-1815 wurden die Farben so interpretiert: „Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten ans goldene Licht der Freiheit.“  Wenn ein Mensch seine Freiheit auf Unterdrückung anderer Menschen aufbaut, ist die Knechtschaft noch immer geblieben, damals und heute.<span id="more-433"></span></p>
<p>Andere Werke von Martina Jäger sind in Schwarz-Weiß-Rot gehalten. Die Zeit des Nationalsozialismus wird in Farben und  den Bildkompositionen aufgegriffen. Sie  mahnen  die Schreckensherrschaft der deutschen Geschichte an, Zäune und Schienen dienen als Symbole für das Thema „Selektion“.<br />
Realistische und abstrakte Maltechniken stehen in Verbindung und Kommunikation miteinander. Sie ergänzen sich und tauschen sich zugleich im Ausdruck aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wolf Tekook</strong>, Fotocouturist aus Krefeld, Jahrgang 1951, erlebte in der ersten Nachkriegsgeneration die Mauer aus Schweigen, wenn er Fragen zu den Geschehnissen des Nationalsozialismus stellte. Der Krieg – in den Schilderungen der Vorfahren waren dies die abenteuerlichen Motorradfahrten durch russische Kornfelder, Kameradschaft unter Soldaten, auch die Entbehrungen bei Gefangenschaft. Vom Töten sprach auch auf Nachfrage niemand, das Schicksal der Juden wurde nie thematisiert. In der Schule endete der Geschichtsunterricht am Ende der Weimarer Republik und wurde mit der Gründung der Bundesrepublik wieder aufgenommen.</p>
<p>Unzufrieden mit dieser Informationslage begann Wolf Tekook zu lesen, suchte und fand Quellen – von Sebastian Haffners „Die Geschichte eines Deutschen“ über Kershaws Hitlerbiographie und die Autobiographie von Primo Levi bis hin zum gar nicht so fiktiven Roman „Die Wohlgesinnten“ von Jonathan Littell und dem jüngst erschienenen Buch „Soldaten“ von Sönke Neitzel. Im persönlichen Gespräch mit Auschwitz- Überlebenden, bei einem Besuch in Yad Vashem und vielen Gesprächen im heutigen Israel verdichteten sich das Wissen, aber auch das Unverständnis und das Grauen über den industrialisierten, bürokratisierten Genozid.</p>
<p>Die jetzt in New York gezeigten Bilder thematisieren das Gelesene und Gehörte symbolisch, nicht als Abbildung des Geschehenen, sondern als freie Interpretation. Die Farbe Gold – in den meisten Bildern enthalten – steht für das jüdische Volk und seine Qualen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Michael Weber</strong>, Künstler aus Witten, zog im Jahre 1994 in seine neue Heimatstadt um. Auf der Suche nach den geschichtlichen Wurzeln seines Wohnortes fand er das Hauptthema der kommenden Jahre: Die „Bahnhofstraße“. Bis 1938 lebte in dieser Haupteinkaufsstraße ein Großteil der jüdischen Bevölkerung. Michael Weber malte, was in dieser Straße mit der jüdischen Bevölkerung geschah.</p>
<p>Als Informationsbasis diente ihm das Buch „&#8230; vergessen kann man das nicht. Wittener Jüdinnen und Juden unter dem Nationalsozialismus“ von Martina Kliner- Lintzen. Zunächst entstanden 10 großformatige Bilder, die auf schweren Holzuntergründen mit Farben, Gips, Draht und abschließendem Ritzen die Bedrohung und die Stärke in der Todesgefahr, aber auch die Trauer und die Wut des Künstlers zeigen. Er greift sich Einzelschicksale heraus, die exemplarisch für das Ganze stehen.<br />
Im Jahre 2010 nach Michael Weber dieses Thema wieder auf, ergänzt um einen zweiten Zyklus „Kinderwald“. Diese Bildserie basiert auf dem Tagebuch der 17-jährigen Israelin Shira J. bei ihrem Besuch in Auschwitz. Verglichen mit dem Bahnhofstraße- Zyklus wirken diese Bilder auf den ersten Blick lieblich und schön; aber diese Schönheit wird als Illusion entlarvt und zeigt beim zweiten Blick den ganzen Schrecken des Nationalsozialismus.</p>
<p>Auch Michael Weber ist es wichtig, die Beschäftigung mit diesem Thema nicht nur als historischen Kommentar zu sehen, sondern die langen Schatten auf die Jetztzeit deutlich zu machen.</p>
<p>____________________________________________________________________________</p>
<p><strong>Pressemeldung der Puffin-Foundation vom Januar 2012:</strong></p>
<p><em>Webseite des Puffin Cultural Forum:<br />
<a href="http://www.puffinculturalforum.org/">http://www.puffinculturalforum.org/</a></em></p>
<p><em>Kuratoren der Ausstellung:<br />
Ms. Merri Milwe, künstlerische Direktorin des Puffin Cultural Forum  // Prof. Moshe Banai </em></p>
<p><strong><br />
</strong> FOR IMMEDIATE RELEASE:<br />
Arts/Features Editor<br />
January 19, 2012</p>
<p>CONTACT<br />
Merri Milwe, Artistic Director<br />
Tel.:  201-836-3499<br />
Fax:  201-836-1734<br />
E-mail: mmilwe@puffinfoundation.org</p>
<p>Opening Reception at the Puffin Cultural Forum for Exhibit  “We Must Never Forget:  German Artists Reflect on the Holocaust”</p>
<p>Teaneck, NJ, Sunday, February 19 – Rarely, if ever, do Americans have the opportunity to see or hear first hand how the Holocaust has affected German citizens.  This exhibition, “We Must Never Forget:  German Artists Reflect on the Holocaust,” presents a potent testimony through the art of Wolf Tekook, Martina Jaeger, and Michael Weber. Rendered in acrylic, chalk, pastels, and mixed media, these powerfully expressive works link the past to the present while strongly declaring that people around the world should never forget the Holocaust atrocity nor ignore its reflections in contemporary violations of human dignity and rights.  Dr. Wolf Tekook will be in attendance at the opening for discussion and Q&amp;A.  Free and open to the public. Sunday, February 19, 5:00 p.m. The exhibit runs from February 19 through April 17.  Regular gallery hours are Tuesdays through Thursdays, 12 to 4 p.m. or by appointment.  The Puffin Cultural Forum is at 20 Puffin Way (off Teaneck Rd.) in Teaneck. Call 201-836-3499 or visit <a href="http://www.puffinculturalforum.org/">www.PuffinCulturalForum.org</a>.</p>
<p>THE ARTISTS</p>
<p>WOLF TEKOOK, born in Dusseldorf, lives and works in Krefeld, Germany.  He began working with digital composition in 1990; by 2003, he had established his own photo studio, and in 2004 began exhibiting his works.  From 2004-present, Wolf has exhibited throughout Germany as well as in the Netherlands, Italy, Austria, and in Miami, Florida.  A member of numerous national and international artist groups, Wolf has also been curator of the Helmspark Gallery near Hamburg, Germany since 2009 and, in that same year, was a jury member for the international art project “Artists for Freedom.”</p>
<p>MARTINA JAEGER, born in Wurzburg, Germany, holds a design degree from the National College of Design, and has had a highly varied career.  After freelancing as a designer and artist, Martina worked with children and adolescents in social caring projects from 1995-2003; she also founded a school for creative people and established two internet forums for local and international artists.  Martina’s work has been exhibited in group and individual shows throughout Germany since 1988 in galleries, businesses, and public and private institutions.</p>
<p>MICHAEL WEBER, born in Bochum, Germany, now lives in Witten.  He studied visual communication at the Folkwang School from 1976-1979, funded by painter Bruno Hahn Jr. and had his first exhibition in 1986.  Since then, Michael’s work has appeared in libraries, hospitals, public and private institutions, galleries, and studios throughout Germany and in Austria.<br />
______________________________________________________________________<br />
The Puffin Cultural Forum is a project of the Puffin Foundation, Ltd. which, through the arts, encourages dialog about issues important to the community.  The Puffin Foundation, Ltd. underwrites this and all other Puffin Cultural Forum events and programs in order to make it possible for everyone to attend.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Menschenrechte&#8230;?</title>
		<link>http://systemrelevante-kunst.de/2012/01/welche-menschenrechte/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mustafa Çelebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[afrika]]></category>
		<category><![CDATA[amerika]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Gelten die Menschenrechte für den Afrikaner genau so wie für den Europäer? Wer glauben möchte, dass die Ordnung des globalisierten Finanzkapitals alle Menschen gleich sieht, verfällt einem Irrtum aus dem man nur noch schwer heraus findet. &#8220;Ich gehöre zur Rasse der Unterdrückten&#8221; ( Aime Cesaire) Wenn die USA gegen die Einführung eines Internationalen Gerichtshofs stimmt, &#8230; <a class="read-excerpt" href="http://systemrelevante-kunst.de/2012/01/welche-menschenrechte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gelten die Menschenrechte für den Afrikaner genau so wie für den Europäer? Wer glauben möchte, dass die Ordnung des globalisierten Finanzkapitals alle Menschen gleich sieht, verfällt einem Irrtum aus <img class="alignright" title="menschenrechte" src="http://www.nun-zeitschrift.de/de/media/img/irak_amerika_freiheit.jpg" alt="" width="283" height="354" />dem man nur noch schwer heraus findet.</strong></p>
<p><em><strong>&#8220;Ich gehöre zur Rasse der Unterdrückten&#8221; </strong></em><br />
( Aime Cesaire)</p>
<p>Wenn die USA gegen die Einführung eines Internationalen Gerichtshofs stimmt, dann geschieht das doch nicht um die  Menschenrechte zu sichern. So ein Gericht hätte die Macht, alle Personen die sich schwerer Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht haben vors Gericht zu zerren. Georg W. Bush könnte Gefahr laufen selbst von diesem Gericht angeklagt zu werden. Die Zuständigkeit eines solchen Gerichts wäre weder geografisch noch zeitlich begrenzt und sie könnte, zum ersten mal in der Geschichte, jeden Politiker zu Verantwortung ziehen. Die Immunität wäre aufgehoben und jeder könnte angeklagt und zur Verantwortung gezogen werden. Ja, jeder Verstoß gegen die Menschenrechte wären zum ersten mal einklagbar!<br />
Der unterdrückte hätte zum ersten mal das Recht sich gegen jeden Mächtigen zu Wehr zu setzen. Hinter der amerikanischen Weigerung, stehen zwei einfache aber tief rassistische Beweggründe. Erstens: Amerika vertritt die Auffassung, dass seine Generäle, Agenten, Soldaten und Politiker über jedes Völkerrecht erhaben sind und niemals zur Verantwortung gezogen werden können. Zweitens: Nur Amerika hat das alleinige Recht zu entscheiden wer, wann, wo, von wem bestraft werden darf / soll, oder ihm Gnade zuteil wird.</p>
<p><span id="more-427"></span><br />
Kurz gesagt, die USA entscheidet alleine darüber wer sich zu welchem völkerrechtswidrigem Verhalten schuldig zu bekennen hat. Die Weigerung, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte als Menschenrechte anzuerkennen ist ein Problem des Westens, allen voran der USA. Denn Amerika stimmt sich gegen jede Maßnahme, die der Konkretisierung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte dienen sollen. Das Recht auf Ernährung, Bildung, Gesundheit oder Entwicklung werden bewusst von der USA boykottiert.<br />
Wie könnte die Pharmaindustrie Milliarden Gewinne machen, wenn der freie Zugang zu Medikamenten ein Menschenrecht wäre?! Eine einfache Frage, auf die man eine einfache Antwort geben könnte. Doch wer will schon darüber sinnieren&#8230;!</p>
<p><em><strong>Wer seine Kinder durch amerikanische Bomben verloren hat, sagt nicht: &#8220;Danke, dafür darf ich jetzt wählen.&#8221; </strong></em><br />
(Jürgen Todenhöfer)</p>
<p>Wenn jeden Tag auf der Erde mehrere Millionen Menschen Hunger leiden müssen, sterben oder gefoltert werden und man diesen Menschen  dann etwas von &#8220;Menschenrechten&#8221; erzählt, darf man sich nicht wundern, wenn dadurch ein großer Hass auf den Westen entsteht! Es ist eine Schande, dass die Westmächte, hier vor allem Amerika, sich keiner Schuld bewusst zu sein scheinen. Niemand der gefoltert wurde wird ihnen das Lied von Menschenrechten und Demokratie abkaufen. Jene arme Seele die Hunger leidet, vergewaltigt oder gefoltert wurde, wird dem Unterdrücker ins Gesicht lachen wenn er von Menschenrechten spricht. Das bedeutet nicht, dass die Menschenrechte unwichtig oder unsinnig wären, nein sie sind sogar von absoluter Wichtigkeit für die Freiheit und den Frieden auf der Welt. Sie darf aber nicht zu einem Spielball der Mächtigen werden und schon gar nicht der Spekulanten.<br />
Streng genommen müssen die Menschenrechte das Abwehrrecht des Bürgers gegenüber Staaten sein, doch welcher Staat würde das zulassen? Welcher Staat würde es akzeptieren das man sie anklagt für die völkerrechtlichen Verbrechen die sie begangen haben, nur um sich daran zu bereichern? Niemand sollte sich wundern wenn die Carlyle Group, eine Gesellschaft die auf dem Sektor der schweren Rüstung tätig ist, aus dem Krieg Milliarden Gewinne erzielt. Der Vater von Georg W. Bush ist einer der drei bekanntesten Interessenvertreter im Kongress für die Carlyle Group. Die anderen beiden sind der ehemalige Verteidigungsminister Frank Carlucci und der ehemalige Außenminister James Baker. Oder anders ausgedrückt, dank Bush junior hat Bush Senior Millionen Dollar Profit gemacht mit dem Irak-Krieg.<br />
Der Harvard-Professor Paul Krugman sagte in der Zeitschrift &#8216;Cash&#8217; am 8 Februar 2002 dazu: »Die ganze Sache ist legal… aber sie stinkt.«<br />
Unter den Großaktionären ist aber auch die saudische Königsfamilie wie auch die Familie bin Laden zu finden! Menschenrechte? Nur ein Theater um die eigenen Bürger zu beruhigen.<br />
Oder mit den Worten Jürgen Todenhöfer&#8217;s der es treffend formuliert hat : <em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Es gibt im Westen einen versteckten, nicht zugegebenen Überlegenheitskomplex. Viele Westler denken im Inneren, das Leben eines Europäers sei mehr wert, als das Leben eines Muslims. Das ist nicht nur unmoralisch, sondern auch töricht. Der Kampf gegen den Terrorismus wird nicht militärisch, sondern in den Herzen der 1,4 Milliarden Muslime der Welt gewonnen&#8230;. Es gibt 45 muslimische Länder. Keines von ihnen hat in den letzten 200 Jahren ein westliches Land überfallen. Immer waren wir es, die militärisch angegriffen haben. An den blutigen Kreuzzügen, der Kolonisierung, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, den furchtbaren Massenvernichtungen unter den chinesischen und den sowjetischen Kommunisten, am Holocaust &#8211; an all diesen Verbrechen waren die Muslime nicht beteiligt. Wenn ich lese, dass in Deutschland trotzdem 83 Prozent der Menschen die Muslime für Fanatiker halten, wird doch deutlich, wie wenig wir über die muslimische Welt wissen. Die Fanatiker sitzen im Westen. Nirgendwo bin ich so viel Nächstenliebe und Gastfreundschaft begegnet wie in der muslimischen Welt.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Dem Analphabeten ist die Pressefreiheit egal!</strong></em><br />
(Jean Ziegler)</p>
<p>Jeden Tag geschehen Weltweit Menschenrechtsverletzungen die billigend in kauf genommen werden, sofern die Aktionäre wohl gestimmt sind. Finanzierte Diktaturen, geputschte Demokratien, Folterungen und kaltblütig kalkulierte Kriege sind Erfindungen des Westens. Welchen Sinn haben Menschenrechtsorganisationen wenn sie nicht fähig sind ihre Stimmen gegen jene zu erheben die Diktaturen finanzieren? Welchen Sinn haben diese Organisationen wenn sie nicht genau dort anpacken und jene Verletzungen der Menschenrechte vor Gericht bringen können, wo sie geschehen. Wer glaubt, dass durch Bomben Demokratie und Menschenrechte den Menschen gebracht werden kann, ist meiner Meinung nach nicht besser als Hitlers Schergen. Ja, dies ist eine groteske Behauptung und tief verletzend; aber Staaten die Folterungen in Guantanamo zulassen und finanzieren müssen sich solche Aussagen gefallen lassen!</p>
<p><em><strong>Die kannibalische Weltordnung, hervorgebracht vom Raubtierkapitalismus. Der Terror der Profitmaximierung. Die Weltlandwirtschaft könnte zwölf Milliarden Menschen normal ernähren, das Doppelte der Weltbevölkerung. Wir tun es aber nicht. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind. Das Geld ist nicht da. Denn es wird gebraucht, um die Banken zu retten.</strong></em><br />
(Jean Ziegler)</p>
<p>Wenn die 500 größten Konzerne dieser Welt, 52,8% des Welt-Bruttosozialproduktes kontrollieren und der Westen, obgleich dieser unglaublichen Ungeheuerlichkeit, sich nicht schuldig fühlt, dann darf es niemanden verwundern dass diese Völker nichts von Menschenrechten wissen wollen. Nicht weil die Menschenrechte unwichtig wären, sondern weil die Westmächte, in einer unglaublichen Heuchelei diesen Völkern die Menschenrechte &#8216;aufzwingen&#8217; wollen. Wenn jeden Tag weltweit knapp 40 000 tausend Menschen an Hunger sterben und eine Milliarde Menschen permanent schwerst unterernährt ist, wenn durch die Hand des Spekulanten, die Tonne Getreide innerhalb eines Jahres das doppelte kostet, Reis um 110% steigt, Mais um 63% und der Westen sich nicht für eine gerechte Verteilung der Nahrungsgüter stark macht, dann entsteht verständlicherweise ein großer Hass auf den Westen. Wenn die EU den Banken in Griechenland 162 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, dann weiß ich nicht wie ich dem Hartz 4 Empfänger erklären soll, warum er nicht ein paar Euro mehr bekommen kann!</p>
<p><em><strong>Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.</strong></em><br />
(Franklin D. Roosevelt )</p>
<p>Die Gewalt des Stärkeren muss sich dem Kollektiven Recht unterordnen, nur so kann man international Frieden schaffen. Sicherheit kann es nur geben wenn alle Nationen die gleichen Pflichten wie auch die gleichen Rechte haben. Keine Nation darf eine Ausnahme bilden und das Wort des kleinsten muss genau so ernst genommen werden, wie das Wort des Stärksten<br />
Wenn der Westen sich immer noch einbildet, in Sachen Menschenrechte,  glaubwürdig zu sein, dann sind sie im Irrtum. Der Schaden ist schon angerichtet, der Hass auf den Westen wächst mit jedem Tag, nur eine gerechte Verteilung der Nahrungsgüter und gleiches Recht für alle Völker kann diesen Schaden wieder gutmachen. Nicht nur die Einhaltung der Menschenrechte ist wichtig, sondern auch die Garantie des kollektiven Solidaritätsrechts aller Völker. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist wohl das elementarste Recht überhaupt und damit stark verknüpft ist das Recht auf Entwicklung, saubere Umwelt und ein gerechter Anteil an Natur &#8211; und Kultur schätzen. Nur so ist es möglich, dass auch andere Völker die Menschenrechte als &#8220;für alle Völker bindend&#8221; akzeptieren.<br />
Wer für die Welt Frieden und Gerechtigkeit wünscht, muss mutig genug sein die Welt zu verändern!</p>
<p>Mustafa Çelebi</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:<br />
Jean Ziegler &#8220;Das Imperium der Schande&#8221;<br />
Aime Cesaire<br />
<a title="Jean Ziegler" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/jean-ziegler-im-gespraech-empoert-euch-1.1124101" target="_blank">Süddeutsche Zeitung </a><br />
<a title="muslim" href="http://www.nun-zeitschrift.de/de/index.php?idcatside=67" target="_blank">Nun-Zeitschrift</a></p>
<p>Empfehlung: <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/freiheitsliebender/ein-europaeisches-schiff-sinkt-und-tausende-aus-afrika" target="_blank">Ein europäisches Schiff sinkt und tausende aus Afrika</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21166933&amp;" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21166933&amp;" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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		<title>Nicht alles beim Gold ist Glanz</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 08:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolf Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[„Gold ist ein Kind des Zeus; weder Motten noch Rost verzehren es – aber der Geist des Menschen wird von diesem kostbarsten Stoff verzehrt.“ (Pindar 5.Jh. v. Chr.) Gold – bei diesem Begriff werden Emotionen geweckt. Schon die Etrusker fertigten filigrane Kunstwerke aus Gold, die gelbe Preziose ist der Grundstoff für Königskronen wie Eheringe. Die &#8230; <a class="read-excerpt" href="http://systemrelevante-kunst.de/2012/01/nicht-alles-bei-gold-ist-glanz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Gold ist ein Kind des Zeus; weder Motten noch Rost verzehren es –</em><br />
<em>aber der Geist des Menschen wird von diesem kostbarsten Stoff verzehrt.“</em><br />
<em>(Pindar 5.Jh. v. Chr.)</em></p>
<p>Gold – bei diesem Begriff werden Emotionen geweckt. Schon die Etrusker fertigten filigrane Kunstwerke aus Gold, die gelbe Preziose ist der Grundstoff für Königskronen wie Eheringe. Die Uhren- und Schmuckindustrie verarbeitet 75 Prozent des geförderten Goldes. Gold verspricht Dauerhaftigkeit, Ewigkeit – Ehre und Ruhm für den, der es trägt.</p>
<p>Von diesem Glanz möchte auch die werbende Industrie profitieren: Wie ein Goldbarren sieht es aus – und das ist auch Absicht. Der neue Herrenduft “1 Million&#8221;, der ins Auge springende, glänzende Goldbarren des Designer-Stars Noé Duchaufour-Lawrence für Paco Rabanne, den die Werbung „unwiderstehlich“ nennt, ist in diversen Variationen erhältlich. „Gleichviel um welche Zivilisation oder Religion es sich handelt, Gold hat auf den Menschen immer schon eine starke Anziehungskraft ausgeübt.”, so Modeschöpfer Paco Rabanne, der weiß, welche Zielgruppe Kunde für seinen so speziellen Goldbarren ist.<span id="more-346"></span></p>
<p>Selbst profane Waren werden mit Gold „wertvoller“ gemacht. Viele werden sich noch an die Gardinen von ADO mit der „Goldkante“ erinnern, von der Schauspielerin Marianne Koch mit den Attributen Sauberkeit, Sicherheit und<br />
Gemütlichkeit beworben. Der Süßwarenhersteller Haribo steigerte seine Umsätze beträchtlich, nachdem er aus einfach Gummibärchen „Goldbären“ machte. Der Beiname „Gold“ soll aus dem Einfachsekt von Kupferberg ein Edelprodukt machen. In der Lebensmittelbranche wird Blattgold als Flocken und Pulver für die optische Veredelung von Pralinen und Getränken (Danziger Goldwasser) eingesetzt. Zahnärzte überkronen defekte Zähne mit dem gelben Metall. Die Kosmetikindustrie nutzt Gold als edles Färbemittel.</p>
<p>Ein großer Anteil des geförderten Goldes wird in der Industrie verarbeitet; die Sparten Elektrotechnik und Elektronik verarbeiten 10 Prozent des jährlich geförderten Edelmetalls für elektronische Bauteile, Thermoelemente, elektrische Kontakte und Leiterplatten. Die Nanotechnologie setzt  moleküldünne Goldschichten für neue Entwicklungen ein.</p>
<p>Heutzutage wird Gold unter sehr harten Bedingungen industriell geschürft, ob in 4.000 Metern Tiefe bei extremer Hitze in Stollen unter der südafrikanischen Savanne, in den Moskito verseuchten Löchern im Amazonas oder zwischen den Gletschern der Anden. Gold ist wertvoll, weil es – gemessen an der Nachfrage – knapp ist. Und es bleibt knapp, weil es nur unter extremen Bedingungen gewonnen werden kann. Die ergiebigen Goldadern haben die Menschen längst ausgebeutet. Neues Gold gibt es nur noch in winzigen Spuren, fest umschlossen von harten Felsen.</p>
<p>Die Krater, die Goldfirmen in die Landschaft sprengen, sind so groß, dass man sie aus dem All sehen kann. Denn durchschnittlich müssen 20 Tonnen Gestein zermahlen werden, will man eine Unze (=31,104 Gramm) Gold gewinnen. Das reicht gerade mal für vier Goldringe. Wenn die Mahlwerke der Steinmühlen ihre Arbeit getan haben, gießen Arbeiter eine hochgiftige Zyanid-Lösung über den Gesteinsschutt, um noch die letzten Spuren Gold<br />
herauszuwaschen.</p>
<p>Wer Gold kauft, fördert somit die Umweltzerstörung, die an vielen Orten auf der Welt stattfindet. Die auf der Erde noch auf Förderung wartende Goldmenge wird auf 100.000 Tonnen geschätzt. China trotzt seiner Erde das meiste Gold ab, etwa 300 Tonnen waren es im Jahr 2009, Australien folgt mit 220 Tonnen, vor Südafrika 210 Tonnen, die USA 238 Tonnen. Ghana, zweitgrößter Goldproduzent Afrikas, fördert 85 Tonnen. So startet einmal pro Woche ein Hubschrauber vom Gelände der Ahafo-Mine ins 209 Kilometer entfernte Accra, die Hauptstadt Ghanas. Von dort geht die Lieferung mit dem Flugzeug weiter, zum Beispiel in die Schweiz. Nur drei Prozent von dem Verkaufserlös des Goldes bleiben in Ghana, die anderen 97 Prozent bekommt der Minenbetreiber. Die Mine gehört einem der größten Minenbetreiber weltweit, der Newmont Mining Corporation, mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado. Und so ist es fast immer: Die Erlöse aus der Goldgewinnung fließen vor allem in die reichen Industriestaaten.</p>
<p>Kein anderes Material wurde vergleichsweise über Jahrtausende rituell, philosophisch, religiös, künstlerisch und wirtschaftlich interpretiert. Die Kulturgeschichte des Goldes ist eine Kulturgeschichte der Menschheit, dessen wesentliches Leitmotiv im Besitzen und Glauben liegt, im „Besitzen von“ materiellen und idealen Werten und im „Glauben an“ materielle und ideale Werte. Gold hat insofern eine materielle und ideale Größenordnung, die miteinander verschmelzen und eine einzigartige Ästhetik erzeugen.<br />
Kunst hat sich immer mit dem Gold auseinandergesetzt. Dort, wo sie es als Material benutzt, muss sie es sich auch anrechnen lassen, Teil dieses Kreislaufes zu sein. Andererseits erzeugt Kunst Sichtweisen auf die Ambivalenz der Werte, die mit Gold in Verbindung stehen, und trägt dazu bei, sie bewusst zu machen.</p>
<p>Denn Gold ist das faszinierendste aller Metalle &#8211; selten, wertvoll und es vermittelt in sonnigem Glanz ein Gefühl von ewiger Dauer und reinem Licht. Auf der anderen Seite aber bedeutet Gold zu besitzen Macht, Goldschmuck zu tragen schmeichelt, verleiht Schönheit und Würde. Im Gegenzug finden wir die skeptische Bemerkung: „auri sacra fames“, „verfluchter Hunger nach Gold“ (Vergil, Aeneis), immer und überall auf der Welt, wenn es um Gold geht. Doch nicht nur diese Verschmelzung wird in der künstlerischen Auseinandersetzung sichtbar, sondern ebenso die Ambivalenz dieser Größenordnungen, im Spiegel ihrer Entstehungsgeschichte.</p>
<p><a title="Gold" href="http://www.wolftek.de/modules.php?name=Gallery&amp;cat=29" target="_blank"><strong>Bildreihe zum Thema</strong></a></p>
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		<title>Goldene Zeiten haben auch ein Ende</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Jäger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Persönliche Stellungsnahme (Martina Jäger) über ein KulturProjekt, welches für mich schon gar nicht mit einer Ausstellung endet oder sich mit dem glanzvollem Bilderzeigen allein beschäftigen soll. Die Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden aus allen Kulturbranchen  ist mir wichtig. Die Kombinationen von Gold mit Farben und Gold mit Materialien im Bezug zu paradoxen Sichtweisen und kontroversen Erscheinungen und &#8230; <a class="read-excerpt" href="http://systemrelevante-kunst.de/2012/01/goldene-zeiten-haben-auch-ein-ende-gold-glanz-gloria/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Persönliche Stellungsnahme (Martina Jäger) über ein KulturProjekt, welches für mich schon gar nicht mit einer Ausstellung endet oder sich mit dem glanzvollem Bilderzeigen allein beschäftigen soll. Die Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden aus allen Kulturbranchen  ist mir wichtig.</strong></p>
<p>Die Kombinationen von Gold mit Farben und Gold mit Materialien im Bezug zu paradoxen Sichtweisen und kontroversen Erscheinungen und Gedanken hat mich nicht nur gereizt, sondern ich halte das Thema für relevant im System der noch  bestehenden Wertschätzung einer gewinnsuchenden und materiell orientierten Welt.<span id="more-324"></span></p>
<p>Gold hat einen besonderen ästhetischen, anthropologischen und wirtschaftlichen Wert, der den Menschen einerseits Gefallen, positives Sinnbild und Nutzen bereitet, aber auch vor Probleme stellt, die die bestehenden Missstände weiterhin teilen zwischen der  übersättigtem Wohlstands- und der immer größeren Armutsgesellschaft (weltweit) .  Das Machtbestreben einer kleinen Gesellschaftsschicht, die Gewinnsuche der Neoliberalisten, das unkritischem Verhalten der Gesellschaft, die immense Ausbeutung der  Menschen und ihrer Umwelt  stehen im Zentrum des Projektes. Die von uns allen empfundene Schönheit eines besonderen und raren Metalles relativiert sich im  Widerspruch der menschlichen Geschichte, die die andere Seite zeigt &#8211; der goldenen Schein im Sein des menschlichen Bestrebens.</p>
<p>Als Objekt &#8211; und Schmuckdesignerin, Mediengestalterin und bildende Künstlerin greife ich auf ein Spektrum zurück, welches durch meine Erfahrungen, Recherchen, Assoziationen und Empfindungen in Bildern, Fotocollagen und Objekten zum Ausdruck gebracht wird. Die kritische Auseinandersetzung mit Gold begann bei mir beim Studium (1981-1985) als Objekt-. und Schmuckgestalterin. Ich habe damals angefangen von Edelmetallen und kostbaren Materialen Abstand zu gewinnen &#8211; aus moralischen Gründen. Gefallen an Gold, Edelsteinen und anderen kostbaren Materialien habe ich schon. Ich bin ja nicht von der Sehkraft her blind und weiß um die vielversprechennden Reize. Aber vielleicht blickt mein Geist doch ein wenig mehr als mein  menschliches Auge erfassen kann.</p>
<p>Januar 2012, Martina Jäger</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über das Projekt:</strong></p>
<p>Projektstart Oktober 2010 in ständiger Bearbeitung und Ergänzung aufgrund immerwährender Aktualität.</p>
<p>Ausstellungen bisher 2011 in Gotha, Würzburg, Schwanfeld, Mannheim (mit Wolf Tekook, Ulrike SSK und Martina Jäger) / weitere Ausstellungen folgen 2012</p>
<p>Gold-Kulturprojekte wurden umgesetzt mit Ausstellungen, Vorträgen, Artikeln, Seminaren, StreetART und Aktionskunst</p>
<p>Zusammenarbeit mit ARTattac. STRAMU (Straßenmusikerfestival Wü mit  Streetartprojekten) und Kunstforum Würzburg (hier &#8211; Wolf Tekook, Martina Jäger und u.a. Peter Baumann, der SteineFlüsterer)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Linksammlung zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-56240589.html">Spiegelartikel: www.spiegel.de/spiegel/print/d-56240589.html</a></p>
<p><a title="Z#Die-Zeit-Artikel: www.zeit.de/wirtschaft/2011-07/fair-trade-gold-peru" href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-07/fair-trade-gold-peru">Die-Zeit-Artikel: www.zeit.de/wirtschaft/2011-07/fair-trade-gold-peru</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EVfEFXDl5g8">WDR-Markt &#8211; Vodeo: www.youtube.com/watch?v=EVfEFXDl5g8</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			<h4>Goldene Zeiten haben auch ein Ende</h4>
			<p></p>
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			<a class="i0 flag_pic_alt" href="http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/goldene-zeiten-haben-auch-ein-ende-die-gier-nach-dem-gold/dscf9417-kopie.jpg" id="flag_pic_180" rel="gid_15_sid_2047485149" title="">[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/goldene-zeiten-haben-auch-ein-ende-die-gier-nach-dem-gold/thumbs/thumbs_dscf9417-kopie.jpg]<span class="flag_pic_desc" id="flag_desc_180"><strong></strong><br /><span></span></span></a><a class="i1 flag_pic_alt" href="http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/goldene-zeiten-haben-auch-ein-ende-die-gier-nach-dem-gold/dscf9437-kopie.jpg" id="flag_pic_181" rel="gid_15_sid_2047485149" title="">[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/goldene-zeiten-haben-auch-ein-ende-die-gier-nach-dem-gold/thumbs/thumbs_dscf9437-kopie.jpg]<span class="flag_pic_desc" id="flag_desc_181"><strong></strong><br /><span></span></span></a><a class="i2 flag_pic_alt" 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