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Schonungslose Einsichten

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Schonungslos ist die Einsicht hinter der Ansicht!

Tradition oder Verbrechen?
Frauenbeschneidung bleibt etwas Unbesprechbares. Immer wieder wird sie sie offiziell verboten und doch findet sie statt! Dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit möchte ich bewertet wissen, nach unserem weltlichen Ermessen und ebenso nach religiösen Maßstäben!
Ich selbst habe eine Tochter. Sie soll ohne Zwänge aufwachsen und sich frei entfalten können. Wie jede Mutter wünsche ich sie fern von allem Schmerz und Schrecken.
Täglich werden Mädchen verstümmelt, weil die Tradition es so vorsieht.
Dafür müssen sie unsägliche Schmerzen in Kauf nehmen, können den Rest ihres Lebens nicht mehr richtig Wasser lassen, haben Entzündungen durch die benutzten unsterilen Instrumente, von den psychischen Spätfolgen ganz zu schweigen. Auch das Kinderkriegen wird ein lebensgefährliches Unternehmen – vorausgesetzt das Mädchen überlebt diese Prozedur!
Welche Tradition rechtfertigt dieses Leid?
Seit vielen Jahren male ich in meinem Atelier für Portrait-und Auftragsmalerei zumeist Bilder von glücklichen Kindern, von deren Eltern und Großeltern oder Portrait´s ihrer Haustiere.
Viele Jahre lang suchte ich nach dem Stil der mich persönlich ausmacht und wachte auf, als ich in den Nachrichten ein Video sah, in dem amerikanische Hubschrauberpiloten in Bagdad das Feuer auf Menschen eröffnen die einem anderen nur helfen wollten. Da wußte ich, dass ich das zeichnen muß!
Ich tauchte immer tiefer ein die Geschehnisse dieser, unseren Welt und kam recht schnell auch zum Thema Genitalverstümmelung. Durch meine ehrenamtliche Arbeit mit Migranten an der Münchner Tafel war ich des öfteren auch mit diesem Thema konfrontiert worden und nun suchte ich nach der richtigen künstlerischen Umsetzung.
Die Richtige Umsetzung – gibt es die überhaupt?

Schonungslose Einsichten

Schonungslos ist die Einsicht hinter der Ansicht!

[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/schonungslose-einsichten/thumbs/thumbs_demokratisierung-und-abruestung.jpg]90Demokratisierung und Abruestung
2007 im IrakUS-Kampfhubschrauberpiloten schießen auf Zivilisten die einem Verletzten helfen wollen und machen Witze über Ihre Opfer.Der Kleinbus wird von Kugeln zersiebt - im Bus sitzen Kinder........
[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/schonungslose-einsichten/thumbs/thumbs_der-revolutionsfuehrer_0.jpg]80Der Revolutionsführer
Gaddafi bei einem seiner skurrilsten Auftritte der 22 Sekunden dauert. Man hat den Eindruck er klammert sich an seinem Schirm ebenso fest wie er sich an seiner Macht festklammert.
[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/schonungslose-einsichten/thumbs/thumbs_die-naechste-bitte.jpg]60Die Naechste bitte...
Tradition oder Verbrechen?Frauenbeschneidung bleibt etwas Unbesprechbares. Immer wieder wird sie sie offiziell verboten und doch findet sie statt! Dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit möchte ich bewertet wissen, nach unserem weltlichen Ermessen und ebenso nach religiösen Maßstäben!Ich selbst habe eine Tochter. Sie soll ohne Zwänge aufwachsen und sich frei entfalten können. Wie jede Mutter wünsche ich sie fern von allem Schmerz und Schrecken.Täglich werden Mädchen verstümmelt, weil die Tradition es so vorsieht.Dafür müssen sie unsägliche Schmerzen in Kauf nehmen, können den Rest ihres Lebens nicht mehr richtig Wasser lassen, haben Entzündungen durch die benutzten unsterilen Instrumente, von den psychischen Spätfolgen ganz zu schweigen. Auch das Kinderkriegen wird ein lebensgefährliches Unternehmen – vorausgesetzt das Mädchen überlebt diese Prozedur!Welche Tradition rechtfertigt dieses Leid?
[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/schonungslose-einsichten/thumbs/thumbs_drogenlegalisierung.jpg]80Drogenlegalisierung
Wer um Himmels Willen kommt auf solche Ideen??
[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/schonungslose-einsichten/thumbs/thumbs_fukushima.jpg]60Fukushima
....die Verkettung mehrerer Katastrophen
[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/schonungslose-einsichten/thumbs/thumbs_gaza.jpg]50Gaza
[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/schonungslose-einsichten/thumbs/thumbs_getrennt.jpg]60Getrennt.....
Mit 13 Jahren wurde das afghanische Mädchen Bibi Aisha zwangsverheiratet. Später floh sie vor den Misshandlungen durch ihren Ehemann und dessen Familie. Durch die Taliban wurde sie aufgegriffen und verurteilt. Von ihrem Mann festgebunden schnitt sein Onkel ihr Nase und Ohren ab. Ihr Foto ist zum Pressefoto des Jahres 2010 gewählt worden.
[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/schonungslose-einsichten/thumbs/thumbs_good-governance.jpg]90Good Governance
[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/schonungslose-einsichten/thumbs/thumbs_lernen-fuer-das-leben.jpg]40Lernen für das Leben?
Pakistan Februar 2010Ein Kind (in Schuluniform) alsSelbstmordattentäter sprengtsich vor einer Eliteeinheit derPakistanischen Armee in dieLuft.
[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/schonungslose-einsichten/thumbs/thumbs_reisefreiheit.jpg]40Reisefreiheit
Versuch der Darstellung der Berliner Mauer und deren Opfer

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One Response to Schonungslose Einsichten

  1. Moses.-

    Huhu,
    in den Zusammenhängen mit der Genitalverstümmelung empfehle ich informativ die Aktionen von Rüdiger Nehberg.

    Welche Tradition rechtfertigt dieses Leid?

    Keine.

    Dazu auf der gleichen Seite unter “Das goldene Buch”: http://www.target-nehberg.de/HP-10_dasGoldeneBuch/u1-10_dasBuch/index.php

    Die Beschneidung von Mädchen wird in vielen Büchern als “Ritual” beschrieben, gegen das angekämpft wird, wurde und werden sollte. Aus christlich, westlich und vor allem missionarischer Sicht war es bereits zur Kolonialzeit immer wieder Thema in verschiedenen Romanen und vor allem Reisebeschreibungen von Afrikaforschern.

    Irritierenderweise hielten (oder halten auch noch) die indigenen Stämme Beschneidung von Mädchen für ein unumgängliches Initiationsritual und unbeschnittene Frauen für nicht tragbar und nicht heiratsfähig. Nehberg hat es geschafft zumindest die Korankelehrten zu einer klaren Aussage bewegen zu können, dass dieses Tun NICHT mit dem Koran oder der vertretenen Religion vereinbar ist. Ich habe in dieser Richtung immer wieder ein wachsames Auge drauf gehabt, was Autoren über diejenigen schreiben, die diese Rituale explizit durchführen – meist benannt als Heilerinnen, Medizinfauen. Es ist ein Tahu nicht beschnitten zu sein und gilt als Ausgestoßen. Tahu ist mehr als das bei uns bekannte Tabu. Tahu beschwört die Ahnen herauf, deren Zorn Unheil über die Person bring, die sich Tahu eingefangen hat. Ungefähr so wie ein Fluch.

    Ich weiß nicht genau wie der mentale Prozess abläuft, zu beschneiden, gar seine Tochter zur Beschneidung zu bringen oder dabei zu helfen. Auch bei uns bleiben “Frauengeschichten” – alles was sich um die Themen unterhalb der Gürtellinie abspielt – eher im Tabubereich; zumindest für Männer.

    Ziemlich merkwürdig finde ich allerdings, dass Aufklärung betrieben werden sollen kann, wenn die Männer, die nur beschnittene Frauen kennen (dürfen) und auch in solchen Gesellschafen nur dann anerkannt sind, wenn sie sich mit solchen paaren, eine Änderung herbeiführen sollten, wen sie es gar nicht anders kennen (lernen).

    Wie kann es sein, dass ein Mann seine Frau erst einmal “öffnen” muss, damit er mit ihr Geschlechtverkehr haben kann?

    Selbst gerade jetzt im Schreiben, bei einem sehr sensiblen Thema, welches zum Aufruf und zur Aufklärung schreit, habe ich große Bedenken bei miener Wortwahl. Und ich merke, dass es mir sehr schwer fällt sachlich zu bleiben.
    Die meisten Beschneidungen werden meines Informationsstandes entsprechend von Frauen vorgenommen, wobei die Verletzungen der Selen und Körper mehr oder weniger tiefgreifend sein können. Von der Entfernung eines Teils der äußeren Schamlippen, diese ganz, mit den inneren Schamlippen und sogar zur vollständigen Entfernung der Klitoris und dem Vernähen der Vulva auf Strohhalmgröße mit entsprechenden Folgen bei der Menstruation.

    Dies hat keine medizinischen Gründe mehr. Es wird aber in der Tradition von Frau zu Frau weitergegeben UND durchgeführt. Die Männer bleiben außenvor, dürfen nicht dabei sein – das ist Tahu. Mädchen, die nicht schreien vor Schmerz gelten mehr.
    Mir ist es unverständlich wie der Schmerz, den diese Mädchen erleben, wenn sie es überleben, soweit ins Abseits gedrängt werden kann, dass sie es schaffen es ihren eigen Töchtern auch anzutun – selbst dann noch, wenn es verboten ist und in aller Heimlichkeit um so heftiger.

    Es ist sehr schwer einen kleinen Schritt weiter zu kommen. Ich möchte jetzt mal ein wenig Tacheles reden. Wer die pharonische Beschneidung – sprich es ist überhaupt nichts mehr da, was eine westlich gewöhnliche weibliche naturgewachsene weibliche Geschlechtsform ausmacht – nicht kennt, kann eigentlich nicht mitreden. Die Frauen, denen es widerfahren ist (es möglicherweise sogar weitergegeben haben) kennen auch keine Genüsse, die im Spiel der Liebe mit den verlustig gegangenen Teilen schön sein konnten. Männer haben keine Lust auf ein Nerben umrundetes Loch – den Penis können sie jedoch trotzdem irgendwie reinwürgen (Triebentsprechend quasi) – wobei sie auf die Triebhaftigkeit reduziert würden – was ihnen auch nicht gerecht würde.

    Der Ursprung für das Beschneidungskonstrukt ist letztlich irgendwo anders zu suchen, als in Religionen oder Stammesritualen. Es ist bestimmt aus einer Zeit, in der es noch wenig Aufzeichnungen gab. Natürlich ist das in keinem Fall. Es ist auch nicht religiös zu begründen. Eine historische Forschung ist da sicherlich angebrachter als eine “Genderforschung” oder etwas was gleichwertig in die Richtung der Gleichmacherei der Geschlechter geht.

    Menschen können viel tun, was sie aus gesundem Menschenverstand heraus nie machen würden. Doch sie tun es. Warum?

    Eine Auseinandersetzung mit diesem und diesen Themen empfinde ich als ausgesprochen mutig und förderlich. In der Kunstwelt wird gern das “Erbauliche” gesehen. Blümchen, heimatliche Landschaften (Röhrender Hirsch) … neu “en vogue” das nächstbeste Pin Up: Poposhop-pickelbereinigt-glattgebügelt und in zeitgerechtem Outfit, kann ich nicht mehr nachvollziehen.

    Was ist nun zu tun? “Jedem das seine?” … “Jeder macht Seins- als Regel Nummer 1 ?”

    Ich denke hier ist mehr gefragt.

    Es geht Imho um das Tahu, das Tabu, das Verschweigen, die Zensur … die Beliebigkeit, Willkühr … die Prinzipien des “Teile und Herrsche”, den Kolonialismus, der Ausbeutung schlicht hin.

    Bebilderungen, die in irgendeiner Weise anklagend oder quer zum gewünschten Mainstream sind, werden in den seltensten Fällen ausgestellt. Der Begriff Kunst wird dadurch zu Illstration zurechtgestutzt. Das trotzdem Tun ist es, welches vielleicht mehr und mehr zum Tragen kommen könnte und daher auch gefragt werden kann. Das soll heißen, dass Kunst immer noch – auch das Schreiben, das Theater, Performance etc. eine gewisse Macht hat, welche niemals korumpiert werden darf, was all zu oft passiert, aber relativiert an anderer Stelle zu erörtern wäre.

    Zu zeigen, was man zu dem Beschneidungsthema hat – welche Umsetzungen zu der entsprechenden Aufmerksamkeit führen und all das … stehen auf einem anderm Blatt. Die Zusammenhänge solcher brisanten Themen (in Deutschland auch Tabu) zu zeigen, respektive zeigen zu dürfen. Da sind dann Innenverhältnisser genauso hinderlich, wie der Wunsch Beschneidungen aus den Köpfen von Frauen zu bekommen.

    Ich liebe jedenfalls das volle Programm: Provokannte oder aufklärerische Bilder (allerdings nur in Zusammenarbeit mit wirklich dahinterstehenden Interpreten), Austellen und wenns klappt öffentliche Diskusion und Forum, Verbreitung, “grasroot” … schaun wir mal …

    Frei nach dem Motto: “Alle Frauen sollen gleich kitzelig sein!” Wär doc auch bei einem schwer zugänglichem Thema eine ganze Menge zu machen.

    LG Q all, Mo

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