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Genitalverstümmelung

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ART against FGM (Female Genital Mutilation)
Angesichts der immer zahlreicher auf uns hereinbrechenden Schlagzeilen über die von Menschen verursachten Katastrophen auf aller Welt sehen wir uns oft überfordert, können all das gar nicht mehr verarbeiten und drehen uns weg. Mitten in diesem Chaos an Horrormeldungen geht ein Thema unter, das ich über meine Kunst im Gespräch halten möchte. Weil es so viel wichtiger ist, etwas dagegen zu unternehmen, als den Mund zu halten und darüber zu schweigen: Weibliche Genitalverstümmelung, großteils an wehrlosen Kleinkindern, oft unter allerschlechtesten hygienischen Rahmenbedingungen und mit schrecklichen Folgen für die Opfer ausgeübt. Auch in Europa.
Es gibt Möglichkeiten, diese Zerstörung der Kinderkörper und das Bluten der Kinderseelen zu verhindern, die Sprachlosigkeit aufzubrechen. Weltweit tätige Organisationen engagieren sich bereits im Kampf gegen FGM – unterstützen wir sie!

Genitalverstümmelung

ART against FGM (FGM = Weibliche Genitalverstümmelung = female genital mutilation)

[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/gegen-genitalverstummelung/thumbs/thumbs_2010-sauberwelten-fgm_s.jpg]220sauberwelten fgm
"sauberwelten fgm" | Collage / Acryl Mischtechnik auf Leinwand am Keilrahmen 30x30x4cm | 2010 © Barbara Rapp & Kommissar Hjuler (Kollaboration)Das grausame Ritual der weiblichen (und auch der männlichen) Genitalverstümmelung geht mir sehr zu Herzen und ich fühle mich oft ohnmächtig angesichts dieses schrecklichen Leids, das jungen Menschen von Menschen zugefügt wird. Immer wieder habe ich es ins Auge gefasst, diese menschenrechtsverletzende Problematik künstlerisch aufzugreifen. Doch war der negativ behaftete Respekt vor diesem gewaltigen Tun bisher zu groß.Im Jahr 2010 hat mir Kollege Kommissar Hjuler aus Flensburg im Rahmen seines Kunstprojektes „Brotkatze“ seine „Votzekatze“ zur weiteren Aufarbeitung zugeschickt. So saß ich nun erst ein wenig ratlos vor einer Figur aus drei Vagina-Fotos und überlegte, wie ich dieser ungewöhnlichen Visualisierung von überlegenem Intellekt (laut Kommissar Hjuler) begegnen kann.Genau zu diesem Zeitpunkt wurde ich durch eine TV-Reportage wieder mit der Thematik FGM konfrontiert und wusste plötzlich sofort, dass meine erste „Votzekatze“-Arbeit auch mein erster Schritt auf dem diesbezüglichen künstlerischen Weg sein wird.Mir geht es bei dieser Arbeit um die zusätzliche Perversion, dass dieses abscheuliche Ritual durch FRAUEN an jungen Frauen bzw. Kindern durchgeführt wird. Wie kann man diese Täter und Opfer zugleich aus einem entsetzlichen Teufelskreis herausholen?
[img src=http://systemrelevante-kunst.de/wp-content/flagallery/gegen-genitalverstummelung/thumbs/thumbs_2011_schauraumltzterschnitt_stopfgm_s.jpg]130schauraum. letzter schnitt (stop FGM)
"schauraum. letzter schnitt (stop FGM)" | Collage & Acryl Mischtechnik auf Leinwand 160x120cm 2011 © Barbara RappAngesichts der immer zahlreicher auf uns hereinbrechenden Schlagzeilen über die von Menschen verursachten Katastrophen auf aller Welt sehen wir uns oft überfordert, können all das gar nicht mehr verarbeiten und drehen uns weg. Mitten in diesem Chaos an Horrormeldungen geht ein Thema unter, das ich über meine Kunst im Gespräch halten möchte. Weil es so viel wichtiger ist, etwas dagegen zu unternehmen, als den Mund zu halten und darüber zu schweigen: Weibliche Genitalverstümmelung, großteils an wehrlosen Kleinkindern, oft unter allerschlechtesten hygienischen Rahmenbedingungen und mit schrecklichen Folgen für die Opfer ausgeübt. Auch in Europa.Es gibt Möglichkeiten, diese Zerstörung der Kinderkörper und das Bluten der Kinderseelen zu verhindern, die Sprachlosigkeit aufzubrechen. Weltweit tätige Organisationen engagieren sich bereits im Kampf gegen FGM – unterstützen wir sie!Ich freue mich sehr darüber, dass diese Arbeit heuer in Düsseldorf von Dr. Afschin Fatemi angekauft wurde. So konnte ich aus dem Verkaufserlös einen schönen Betrag spenden – an den Verein TABU eV. Dortmund, der sich aktiv GEGEN Genitalverstümmelung, FÜR Frauen- und Kinderrechte einsetzt und wirksame Handlungen setzt!

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2 Responses to Genitalverstümmelung

  1. Barbara Rapp

    sauberwelten fgm
    Collage / Acryl Mischtechnik auf Leinwand am Keilrahmen
    30x30x4cm | 2010 © Barbara Rapp & Kommissar Hjuler (Kollaboration)

    Das grausame Ritual der weiblichen (und auch der männlichen) Genitalverstümmelung geht mir sehr zu Herzen und ich fühle mich oft ohnmächtig angesichts dieses schrecklichen Leids, das jungen Menschen von Menschen zugefügt wird. Immer wieder habe ich es ins Auge gefasst, diese menschenrechtsverletzende Problematik künstlerisch aufzugreifen. Doch war der negativ behaftete Respekt vor diesem gewaltigen Tun bisher zu groß.

    Im Jahr 2010 hat mir Kollege Kommissar Hjuler aus Flensburg im Rahmen seines Kunstprojektes „Brotkatze“ seine „Votzekatze“ zur weiteren Aufarbeitung zugeschickt. So saß ich nun erst ein wenig ratlos vor einer Figur aus drei Vagina-Fotos und überlegte, wie ich dieser ungewöhnlichen Visualisierung von überlegenem Intellekt (laut Kommissar Hjuler) begegnen kann.
    Genau zu diesem Zeitpunkt wurde ich durch eine TV-Reportage wieder mit der Thematik FGM konfrontiert und wusste plötzlich sofort, dass meine erste „Votzekatze“-Arbeit auch mein erster Schritt auf dem diesbezüglichen künstlerischen Weg sein wird.

    Mir geht es bei dieser Arbeit um die zusätzliche Perversion, dass dieses abscheuliche Ritual durch FRAUEN an jungen Frauen bzw. Kindern durchgeführt wird. Wie kann man diese Täter und Opfer zugleich aus einem entsetzlichen Teufelskreis herausholen?

  2. Barbara Rapp

    schauraum. letzter schnitt (stop FGM)
    Collage & Acryl Mischtechnik auf Leinwand 160x120cm 2011

    Angesichts der immer zahlreicher auf uns hereinbrechenden Schlagzeilen über die von Menschen verursachten Katastrophen auf aller Welt sehen wir uns oft überfordert, können all das gar nicht mehr verarbeiten und drehen uns weg. Mitten in diesem Chaos an Horrormeldungen geht ein Thema unter, das ich über meine Kunst im Gespräch halten möchte. Weil es so viel wichtiger ist, etwas dagegen zu unternehmen, als den Mund zu halten und darüber zu schweigen: Weibliche Genitalverstümmelung, großteils an wehrlosen Kleinkindern, oft unter allerschlechtesten hygienischen Rahmenbedingungen und mit schrecklichen Folgen für die Opfer ausgeübt. Auch in Europa.
    Es gibt Möglichkeiten, diese Zerstörung der Kinderkörper und das Bluten der Kinderseelen zu verhindern, die Sprachlosigkeit aufzubrechen. Weltweit tätige Organisationen engagieren sich bereits im Kampf gegen FGM – unterstützen wir sie!

    Ich freue mich sehr darüber, dass diese Arbeit heuer in Düsseldorf von Dr. Afschin Fatemi angekauft wurde. So konnte ich aus dem Verkaufserlös einen schönen Betrag spenden – an den Verein TABU eV. Dortmund, der sich aktiv GEGEN Genitalverstümmelung, FÜR Frauen- und Kinderrechte einsetzt und wirksame Handlungen setzt – alle Informationen dazu auf http://www.verein-tabu.de

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